Volksturnier 2024

33. Volksturnier vom 10.11.2024

Tischtennis Volksturnier: Harte Kämpfe und viel Spass

Das jährliche Volksturnier des Tischtennisclub Gelterkinden war mit 63 Spielerinnen und Spielern etwas schwächer besucht als in den letzten Jahren. Dafür stieg erfreulicherweise die Frauenquote, 9 Mädchen und Frauen traten an die Platten. Der TTCG hätte sich insbesondere mehr Kinder und Jugendliche gewünscht, hier kämpften bei den Nichtlizenzierten nur 10 Jungs und Mädels um die Pokale. Neu war, dass es nach den Schoch-Runden ein Finalspiel gab.

Bei der Elite wurde zudem erstmals im Vornherein die Klassierungsgrenze festgelegt. Ab D3 musste man Elite A spielen. Von den 14 Aktiven, alles Männer, konnten sich Adrian Auer und der ehemalige Gelterkinder Mesut Beyribey für das Finale qualifizieren. Der. Bei Oberwil spielende Auer konnte sich im sehenswerten Spiel durchsetzen und bei seiner Premiere den Sieg sichern. Das Podest komplettierte Daniel Flückiger aus Flumenthal. Unglaublicherweise wurde das Gelterkinder Nachwuchstalent Severin Fischer zu dritten Mal in Folge Vierter – spielte aber auch zum ersten Mal bei den Besten mit.

Elite B (bis D2) war mit 23 Meldungen erneut die bestbesetzte Kategorie. Hier fanden sich wieder lizenzierte Junioren, lizenzierte Erwachsene und ambitionierte Plauschspieler. Der für den TTC Binningen spielende Basler Lukas Spillmann konnte sich souverän gegen alle Gegner durchsetzen. 2023 trat er noch ohne Lizenz bei den U16 an und gewann auch damals. Finalgegner Ibrahim Arslan aus Basel wurde folglich Zweiter. Auf den dritten Platz schaffte es Florian Zbinden aus Langenthal. Er folgte damit einer langen Tradition, so besucht der TTC Langenthal seit Jahren das Gelterkinder Volksturnier mit einer Nachwuchsdelegation und holt regelmässig Pokale.

Die 11er-Konkurrenz PlauschPro wurde von den beiden Kollegen aus Kaiseraugst, Richard Lohse und Fabian Salfinger, dominiert. Das Finalspiel gewann letzterer nach umkämpften Sätzen. Letztes Jahr landeten beide direkt hinter dem Podest – und Lohse vor Salfinger. Auf dem Podest standen sie mit dem Aescher Stammgast Patrick Roana, der letztes Jahr als Zweiter noch vor den beiden in der Schlussrangliste auftauchte.

In der Serie Plausch standen sich drei Männer und zwei Frauen gegenüber. Der Ormalinger Viktor Sorokin gewann alle Spiele souverän. Ins Finale und somit auf den zweiten Rang schaffte es mit Monika Nagy-Huber aus Hölstein auch eine Frau. Dritter wurde Kevin Schwägli aus Hausenstein. Damit standen drei Volksturnier-Neulinge auf dem Podest.

Bei den nichtlizenzierten der U16 traten sechs Jugendliche gegeneinander an, gleich vier davon aus der Sekundarschule Waldenburgertal. Der Vereinspräsident und Nachwuchsverantwortliche Simon Senn ist dort als Sozialpädagoge angestellt und hat speziell am Mittagstisch den Pingpongplausch etabliert. Das Podest war dann auch fest in «SekWT»-Hand: Der Oberdörfer Jayden Gilgen krönte sich ohne Niederlage zum Sieger, Gwen Mangold aus Bennwil musste sich auch bei ihrer zweiten Chance im Finale ihrem Schulkollegen beugen, durfte sich aber über den Silberpokal freuen. Der Niederdörfer Jan Mory sicherte sich den dritten Rang.

Nur vier Anmeldung gab es bei der U11, deshalb spielte man eine Gruppe mit Hin- und Rückrunde. Emilia Hanus stand bei ihrem ersten Turnier drei Sissacher Jungs gegenüber, die alle im vergangenen Jahr bereits Volksturnier-Erfahrung sammelten. Mit Basile Adam und Niklas Flückiger waren sogar der Sieger und Zweitplatzierte von 2023 dabei. Sie hatte dann auch das Nachsehen und landete neben dem Podest. Tim Brandt konnte sich wie im Vorjahr nicht gegen die beiden anderen durchsetzen, dank den Siegen gegen Natalia schaffte er es aber erstmals auf das Podest. Basile Adam, der seit einigen Wochen auch beim TTCG trainiert, liess sich von Niklas Flückiger in zwei Partien aber nur einen Satz abluchsen und die Titelverteidigung feiern. Man darf gespannt sein, wie sein Weg mit dem kleinen Ball weitergeht.

Im serienübergreifenden Doppel mit KO-System versuchten sich 21 Teams. Joel Chvojan und Daniel Flückiger standen dem Oberwiler-Doppel Adrian Auer und Martin Wehrli gegenüber. Die Teams zeigten tolle Ballwechsel. Chvojan und Flückiger fanden jedoch früh ein Rezept und besiegten die Oberwiler in drei Sätzen klar und verdient. Das im letzten Jahr viel umjubelte Cifrek Duo Mladen mit Tochter Julia musste im Viertelfinal die Segel streichen, nachdem Papa Cifrek für einen Schreckmoment sorgte. Er holte sich bei einem normalen Schritt eine Wadenverletzung, biss trotz Schmerzen aber weiter durch.

Der TTCG bedankt sich bei seinen Gästen für diesen erfüllten Tag mit vielen Geschichten, Momenten, Facetten und Begegnungen.

Alle Infos zum Verein und zum Volksturnier sind auf der Homepage www.ttcgelterkinden.ch zu finden.

Bericht: Simon Senn